Stand auf dem Martinimarkt

Auch Marmelade gibt es auf dem Martinimarkt. Archivfoto: aia

Auch Marmelade gibt es auf dem Martinimarkt. Archivfoto: aia

Einkaufen und Erleben am 9.11.2014

Die Vorbereitungen für den Martinimarkt und verkaufsoffenen Sonntag am 9. November in Gablenberg laufen auf Hochtouren. Am Rahmenprogramm wird derzeit noch gefeilt, fest gebucht ist aber schon ein französischer Markt auf dem Schulhof, der bereits am Samstag beginnt. Auch eine Autoausstellung ist wieder geplant und ein Parcours, der mit Segways – elektrisch betriebenen Zweirädern – befahren werden kann. Ebenso fährt die Bimmelbahn.
Das bunte Rahmenprogramm macht den Markt nicht nur für Besucher, sondern auch für Standbeschicker attraktiv. Wer mitmachen möchte, sollte sich zügig anmelden. Der Martinimarkt erstreckt sich vom Schmalzmarkt über die Gablenberger Hauptstraße bis zur Schule in der Pflasteräckerstraße. Willkommen sind Anbieter von attraktiven Waren, Vereine, Hobby-Künstler. Auch Spiel- und andere Aktionen können stattfinden.
Ansprechperson für den Martinimarkt ist Reiner Schünemann von Karin’s Presseecke, Telefon 466790, Fax 462028, karins.1presseecke@t-online.de.

Volksbankfiliale spendet 500 Euro

(von rechts nach links): Die Leiterin der Evangelischen Tagesstätte Pistoriuspflege Ingrid Konieczny, Volksbank-Privatkundenberaterin Marinela Domislic und ihre Kolleginnen Stephanie Queenie Ali und Gudrun Walter. (Foto: vgr)

(von rechts nach links): Die Leiterin der Evangelischen Tagesstätte Pistoriuspflege Ingrid Konieczny, Volksbank-Privatkundenberaterin Marinela Domislic und ihre Kolleginnen Stephanie Queenie Ali und Gudrun Walter. (Foto: vgr)

Scheck an die Evangelische Kindertagesstätte Pistoriuspflege

Eine kleine Idylle mitten in Gaisburg:  Die Evangelische Kindertagesstätte Pistoriuspflege nennt sich zu Recht „Erlebnisinsel“. Im großen Naturgarten, der das Häuschen umgibt, können sich die Kids austoben und gleichzeitig Natur hautnah erfahren, ob sie nun im Seilgarten klettern oder auf den Balancierbalken tanzen, ob sie am Kirschbaum und Himbeerstrauch naschen oder an Kräutern schnuppern, sich in Höhlen verstecken oder in Matsche pampen. „Diese Naturerfahrung ist wichtig für die Sprachentwicklung“, erklärt die Leiterin des Kindergartens, Ingrid Konieczny. Klar, dass das Spuren hinterlässt. Ganz sauber bleiben die Kleinen dabei nicht. Zum Glück gibt es jetzt wieder eine neue Waschmaschine im Haus. Dank einer Spende der Volksbankfiliale Gablenberg, die einsprang, als das alte Gerät ausgedient hatte. Die 500 Euro aus ihrem Gewinnspar-Topf überbrachte das Gablenberger Volksbank-Team als Scheck.

Tempolimit auf zwei Steigungsstrecken

Tempo 40 in Stuttgart-Ost

Tempo 40Tempo 40 in Stuttgart-Ost

Seit zwei Wochen gilt Tempo 40

Jetzt heißt es langsamer fahren auf zwei Durchfahrtsstrecken im Stuttgarter Osten. Im Rahmen des Luftreinhalteplans hat die Stadt dort seit dem 17. September Tempo 40 angeordnet. Damit wird auch eine Forderung aus dem Verkehrsberuhigungs- und Lärmminderungskonzept des Bezirksbeirats verwirklicht.
Betroffen sind zwei Straßenachsen auf insgesamt rund fünf Kilometern Länge. Die eine Achse umfasst die Werderstraße zwischen Neckarstraße und Kreisverkehr, dann die Schwarenbergstraße, Planckstraße und Pischekstraße bis zur Geroksruhe. Als zweite Strecke wurden die Aspergstraße, die Neue Straße ab der Gablenberger Hauptstraße sowie die Albert-Schäffle-Straße ausgewählt: Hier könnten, wenn Tempo 50 bliebe, Autofahrer ausweichen. Das will die Stadt vermeiden.
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Facettenreicher Blick auf 100 Jahre Geschichte

Ausstellung bis zum 16. November

Mit seiner Festschrift zum 100-jährigen Bestehen hat „Das Wagenburg“ keine halben Sachen gemacht: 280 Seiten umfasst das Buch, das in der Reihe „Hefte zum Stuttgarter Osten“ im Verlag im Ziegelhaus erschienen ist. Es wurde bei der Eröffnung der zugehörigen Ausstellung, die noch bis zum 16. November läuft, im MUSE-O vorgestellt.

Schüler und Schülerinnen, Ehemalige, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern haben mitgewirkt, recherchiert und den Inhalt aufbereitet. Aus den Archiven, aber auch durch Interviews kam reichlich Lesestoff zusammen, der ein ganzes Jahrhundert Geschichte aus der Perspektive der Schule beleuchtet.

Dem Erstellen der Jubiläumsschrift ging jahrelange Archivarbeit voran. „Zunächst galt es, Ordnung in die umfangreiche Materialsammlung zu bringen, und für viele Themen war eine intensive Recherche notwendig“, berichtet Schulleiterin Petra Wagner. Federführend bei dieser Arbeit und der Aufbereitung war Dr. Heike Talkenberger: Sie ist Archivarin, Historikerin und Mutter eines Sohnes, der dieses Jahr Abitur am Gymnasium gemacht hat.

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Fahrradwerkstatt beheizt!

Wintergäste sind in der Radwerkstatt willkommen.

Wintergäste sind in der Radwerkstatt willkommen.

Öffnungszeiten bis zum Jahresende

Dank Spenden konnte die Fahrradwerkstatt im MUSE-O einen Gasofen anschaffen, sodass nun auch bei niedrigen Außentemperaturen in der Selbsthilfewerkstatt gearbeitet werden kann ohne mit den Fingern am Rahmen festzufrieren. Damit man nicht vor verschlossenen Türen steht.
Geöffnet ist die Gablenberger Radwerkstatt bis Weihnachten immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr. In den Herbst- und Winterferien, also an den Mittwochen 29. Oktober und 24. und 31. Dezember ist geschlossen.  Weiter geht es im neuen Jahr am Mittwoch, 7. Januar.
Gablenberger Radwerkstatt, Gablenberger Hauptstraße 130 im Hinterhof des MUSE-O, gablenberger-radwerkstatt@web.de.

Text & Extra im MUSE-O

Der Gablenberger Peter Schlack liest im MUSE-O.Foto: privat

Der Gablenberger Peter Schlack liest im MUSE-O. Foto: privat

Einen Windhauch einfangen

Peter Schlack ist ein Gablenberger Eigengewächs. Er liest am 17. Oktober im MUSE-O aus seinem neuesten Gedichtband, unterstützt von dem Bassisten Peter Schönfeld.
Die Veranstaltung läuft in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein zusammen mit der Ostendbuchhandlung präsentiert. Der 1943 in Gablenberg geborene und hier aufgewachsene Schlack gilt als einer der Mitbegründer der „Neuen Mundart“ in Schwaben. Rund ein Dutzend Buchveröffentlichungen markieren seinen schriftstellerischen Weg, daneben ist der gelernte Sozialarbeiter auch als Grafiker hervorgetreten. 1996 erhielt er, zusammen mit Peter Schönfeld und anderen, den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg.
Jener Peter Schönfeld ist Bassist und hat schon mehreren Combos und zahllosen Produktionen seinen musikalischen Stempel aufgedrückt. Die beiden Peter arbeiten seit vielen Jahren mal intensiver, mal punktuell zusammen.
An diesem Freitagabend trägt Schlack im Alten Schulhaus Gablenberg Gedichte aus seinem 2012 erschienenen Lyrikband „Aber heb mòl an Luftzug“ und neuere Arbeiten vor. Die Texte werden geradezu verwoben mit der Musik; solistische Momente auf dem Bass strukturieren und gliedern das Programm. Man darf gespannt sein.

Aber heb mòl an Luftzug: Peter Schlack liest aus seinem neuesten Gedichtband, unterstützt von Peter Schönfeld (Bass) . Eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra”
Freitag, 17. Oktober, 19 Uhr
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: € 8,-

Aktuelle Informationen stets unter www.muse-o.de

Ausstellung „Schiff hano!“ ist zu Ende

Rund um den Neckar und seine Schiffe gibt es viele Geschichten. Archivfoto: aia

Rund um den Neckar und seine Schiffe gibt es viele Geschichten. Archivfoto: aia

Nackte Tatsachen am Neckarufer

Museumsführungen sind an sich nichts Ungewöhnliches. Aber dass man von drei Puppen – dem Frachtschiffkapitän Knäusle, dem Geist des Mannes vom Berger Wasserhaus und Pater Pangasius – durch eine Ausstellung geführt wird, ist nicht alle Tage zu erleben. Ulrich Gohl, Martin Ehmann und Ulrich Heinz luden zur szenischen Führung ins MUSE-O ein. An mehreren Stationen in den Schauräumen schlüpften sie mit ihren Marionetten und Handpuppen in verschiedene Rollen und spielten Episoden rund um den Neckar und seine Menschen, selbstverständlich in bestem Schwäbisch.
So entdeckte Käpitän Knäusle von seinem Schiff aus nackte Tatsachen, geriet ein Schiff im 18. Jahrhundert in die Strudel von Feuerbach und Rems, stritten sich zwei Lagerarbeiter um 1860 über die Zukunft des Cannstatter Hafens.
Grundlage für die atmosphärisch dichte, spannende Führung waren Legenden, aber auch handfeste Berichte rund um den Fluss. Knapp 30 Personen, darunter einige Kinder, nahmen teil und waren gefesselt. „Die Leute waren begeistert und sind richtig mitgegangen“, erzählt Ursula Krause-Scheufler, die an diesem Tag die Kasse machte. „Viele sind auch hinterher noch geblieben und haben sich die Ausstellung in Ruhe angeschaut.“
Mittlerweile ist „Schiff hano!“ abgebaut und die neue Ausstellung zu 100 Jahre Wagenburg-Gymnasium eröffnet.

Frauen-Verbandsliga Württemberg

Das Team freut sich mit Co-Trainer Jürgen Mühleisen und Trainer Carmine.Foto: privat

Das Team freut sich mit Co-Trainer Jürgen Mühleisen und Trainer Carmine. Foto: privat

Sechs hoffnungsvolle Neuzugänge

Auch das zweite Jahr in der Verbandsliga konnten die Frauen der Spvgg Stuttgart-Ost erfolgreich beenden. Auch wenn zwischendurch einmal etwas Sorge bezüglich der Tabellenkonstellation aufkam, wurde die Saison mit einem letztlich doch zufriedenstellenden achten Tabellenplatz abgeschlossen.
Sehr wichtig für die Kontinuität des Teams: Sowohl  Trainer Carmine Greco und Co-Trainer Jürgen Mühleisen als auch das bewährte Betreuerteam Ute und Uli Mowlai setzen ihre erfolgreiche Arbeit fort. Für die neue Saison kommt mit Georg Schleicher sogar noch ein Torwarttrainer hinzu. Und auch Michael Walther wird – sofern Not am Mann ist – das Team um die Mannschaft verstärken.
Der Spielerkader wird sich zur neuen Saison hin etwas verändern. Fünf Abgängen stehen mit Chiara Rüdt, Estella Reichardt (beide von Heumaden), Melanie Schwarz, Fabienne Stein (beide von Obertürkheim), Carina Rabe (Gollhofen/Bay) und Mandy Streich (Bingen) sechs Neuzugänge gegenüber. In den Vorbereitungsspielen konnte man erkennen, dass die Neuverpflichtungen die Qualität des Teams verbessern können. Hinzu kommt, dass auch die ganz jungen Spielerinnen nun schon zwei Jahre Erfahrung in der Verbandsliga gesammelt haben und im Team mehr als nur angekommen sind.
So gilt die ganze Konzentration nunmehr der neuen Saison, in welcher nach dem jetzigen Stand zwei Mannschaften direkt absteigen und die drittletzte in die Relegation muss. Also auch dieses Jahr wieder eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe, den Abstieg zu vermeiden. Da kann ein guter Start in die neue Saison schon einiges wert sein.    Michael Harnisch