Schnäppchenmarkt am 30. Januar 2016

Stöbern und entdecken – hier bei den Deko-Stoffen – am Schnäppchenmarkt.     Foto: aia

Stöbern und entdecken – hier bei den Deko-Stoffen – am Schnäppchenmarkt. Foto: aia

Eine ganze Halle voller Schnäppchen

Das neue Jahr läuft an, zunächst zwar langsam, aber mit dem Schnäppchenmarkt am letzten Januar-Samstag steht bereits der erste Höhepunkt auf dem Programm. Von 10 bis 16 Uhr
laden Gablenberger und einige externe Einzelhändler zum Stöbern, Entdecken und Einkaufen in der Sporthalle der Grund- und Werkrealschule Gablenberg an der Pflasteräckerstraße ein. Das ist schon Tradition: Seit mehr als zwei Jahrzehnten leeren die Händler immer zum Jahresanfang ihre Lager, um Platz für neue Waren zu schaffen, und machen deshalb Angebote zu unschlagbaren Preisen.
Die Palette reicht von Damenmode und Brautmode, Schuhen und Hausschuhen über Schreib- und Bürowaren bis hin zu Blumen, Pflanzen und Gartenaccessoires. Ebenso sind Wohnaccessoires, Gardinen, Posamenten, Bezug- und Dekostoff-Reststücke, Kosmetika, Bettwäsche, Bettwaren oder Frotteeartikel zu haben. Auch Spielwaren und Faschingsbedarf, Münzen, Schmuck, Sammlerstücke und Sammlerzubehör haben die Händler dabei. Erstmals präsentiert sich in diesem Jahr Feinkost Cerez mit einem großen Stand mit diversen Leckereien.
Für Essen und Getränke ist wieder bestens gesorgt.     aia

Evangelische Mystik

Brigitte Romankiewicz

Brigitte Romankiewicz

Der Protestantismus tat und tut sich schwer mit mystischem Gedankengut. Aber es gab sie, die evangelische Mystiker: Das belegt eindrucksvoll ein soeben erschienenes Buch der Gablenberger Autorin Brigitte Romankiewicz. Einen ganz bemerkenswerten Aspekt des Themas präsentiert sie am Freitag, 19. Februar im MUSE-O.

An diesem Abend soll es um Prinzessin Antonia von Württemberg (1613-1679) und ihre christlich-kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach gehen. Knapp 100 Jahre nach der Einführung der Reformation und einer strengen Kirchenordnung versammelte die kluge Frau einen Kreis humanistisch gebildeter Gelehrter. Ihr Projekt war weltweit einmalig: eine Lehrtafel, in der christliches und jüdisch-kabbalistisches Denken in einem einzigen Andachtsbild verbunden sind. Dass diese Aktion, die jede protestantische Enge im darniederliegenden Württemberg sprengte, überhaupt möglich war und dass die Tafel in Teinach alle antisemitischen Gewalttaten überdauerte, grenzt ans Wunderbare.

Brigitte Romankiewicz hat schon zahlreiche Bücher zur Religions- und Kulturgeschichte, zu Psychologie und Symbolforschung veröffentlicht. Den Abend bestreitet sie zusammen mit der Gablenberger Pfarrerin Katharina Roos, die sich ebenfalls intensiv mit der Mystik in verschiedenen Religionen befasst hat. Die beiden werden ihre Gedanken zur Bedeutung der Lehrtafel zusammentragen. Sie laden ein zum Gespräch über mutige Querdenker und über interkulturelle Impulse, die wir auch heute dringend brauchen können.
Der Abend steht in der Reihe „Text & Extra“, die der Museumsverein Stuttgart-Ost zusammen mit der Ostend-Buch­handlung organisiert und präsentiert.

Katharina Roos

Katharina Roos

Prinzessin Antonia von Württemberg und ihre christlich-kabbalistische Lehrtafel in Bad Teinach: Brigitte Romankiewicz und Katharina Roos sprechen über ein Kapitel aus Romankiewiczs neuestem Buch „Sophia kehrt zurück. Evangelische Mystik im Schatten Luthers“. Eine Veranstaltung in der MUSE-O-Reihe „Text & Extra”
Freitag, 19. Februar, 19 Uhr
MUSE-O, Gablenberger Hauptstraße 130, 70186 Stuttgart
Eintritt: 5 Euro.

Aktuelle Informationen stets unter www.muse-o.de

Gesucht: die Gaisburger Rennwagen-Schmiede

Der Schriftzug des Gaisburger Autoherstellers. Sammlung MUSE-O

Der Schriftzug des Gaisburger Autoherstellers. Sammlung MUSE-O

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung: Die Jubiläumsschau „Made in S-Ost“ ist zwar vorüber, aber es soll, wie mitgeteilt, 2016 einen zweiten Teil geben. Nach Material hierzu forscht MUSE-O schon jetzt. Heute gesucht: die Turbo-Motoren AG in der Ulmer Straße 172.
Der Schweizer Konstrukteur G. W. Müller produzierte ab 1920 in seiner Firma „G. W. Müller & Co.“ im heute zu Zürich gehörenden Oerlikon ein Fahrzeug mit einem ungewöhnlichen Fünfzylinder-Sternmotor. Es hatte eine offene Karosserie, konnte als Zwei- oder Viersitzer geliefert werden und stand in drei Motorvarianten mit 25 PS, 32 PS oder – als Sportmodell – mit 75 PS zur Verfügung. 1923 verlagerte Müller die Produktion aus ungeklärten Gründen nach Stuttgart-Gaisburg und nannte das Unternehmen Turbo-Motoren AG. Sie hatte ihren Sitz beim Brendle in der Ulmer Straße 172 und 172 c; dort befinden sich heute Werkstätten und Lager sowie Nebenräume einer Moschee.

1924 nahmen drei Turbo-Fahrzeuge am heute legendären Solitude-Rennen teil, das in jenem Jahr erstmals als Rundstreckenrennen ausgetragen wurde. In der Klasse der 32-PS-Autos belegte der Turbo aus Gaisburg den ersten und den dritten Platz! Das Siegerfahrzeug steuerte Friedrich Eitel, den Bronzeplatz erreichte der Firmeninhaber G. W. Müller. Doch der sportliche Erfolg half nichts, die Zeiten waren schwierig. Schon im gleichen Jahr musste Müller die Produktion einstellen, das Adressbuch von 1927 bezeichnet das Unternehmen als „in Liquidation“ befindlich. Die einschlägigen (noch nicht ausgewerteten) Akten im Staatsarchiv in Ludwigsburg enden 1930.

Der Briefkopf des gesuchten Gaisburger Motorenbauers. Sammlung Gohl

Der Briefkopf des gesuchten Gaisburger Motorenbauers. Sammlung Gohl

Wahrscheinlich hat kein einziges Turbo-Auto bis heute überlebt. MUSE-O liegt nur eine winzige, dürftige Kopie eines entsprechenden Fotos vor. Das wäre also der erste Wunsch der Verantwortlichen: gute Bilder des Turbo, gerne in der Werkstatt, gerne im Renneinsatz. Wie sahen die Produktionsgebäude und –anlagen im östlichen Gaisburg zu jener Zeit aus? Auch Anzeigen oder Prospekte dieser ganz besonderen Automobilfabrik sind spannend. Vielleicht weiß auch jemand etwas über den Konstrukteur G. W. Müller oder den Rennfahrer Friedrich Eitel.
Ganz mysteriös ist der Fall einer (namhafen!) Motorenfabrik, die ebenfalls in Gaisburg ansässig war. In der Sammlung des MUSE-O-Kurators Ulrich Gohl findet sich ein Briefbogen aus dem Jahre 1932, darauf ist zu lesen: „Deutsche Peugeot-Motoren G.m.b.H. Stuttgart-Gais­burg“. Es fehlt aber die Straßenangabe und noch seltsamer: Das Unternehmen ist nicht im Adressbuch verzeichnet. Was hat es bloß damit auf sich?
Wer dem Museumsverein entsprechende Informationen oder Objekte zur Ver­fügung stellen kann, wende sich bitte an den Kurator des Vereins, Ulrich Gohl, am besten per E-Mail über gohl@n.zgs.de.

Give-Box am Gablenberger Eck

Give-Box in Gablenberg

Give-Box in Gablenberg

Geben und Nehmen

10 000 Gegenstände soll ein Durchschnittsbürger in Europa angeblich besitzen. Nur ein Bruchteil davon wird im täglichen Leben gebraucht. Ungenutztes an andere weiterzugeben, damit zu helfen und auch die Nachhaltigkeit zu fördern, das ist der Gedanke hinter der sogenannten „Give-Box“, die Ende November vom Stadtteilbüro „Soziale Stadt Gablenberg“ am sogenannten „Gablenberger Eck“ eingeweiht wurde. „Die Idee lebt vom Mitmachen und von der Mithilfe“, verlautet die angebrachte Tafel und heißt engagierte Menschen willkommen. Nicht erwünscht ist, defekte oder verdreckte Teile einzustellen sowie Dinge zum Weiterverkauf mitzunehmen.
„Wir haben erkennen müssen, die Herausforderung ist der Unterhalt“, räumte Tobias Rehder von der Schreinerinnung Stuttgart bei der Vorstellung der Initiative ein: Jemand müsse ein Auge darauf haben, dass die Box nicht mit Müll  gefüllt wird und in einem guten Zustand bleibt. In Gablenberg übernimmt diese Patenschaft David Hagemann vom benachbarten Unternehmen „Die Seniorenbegleiter“ mit seinem Team. Auch Rainer Schünemann von Karin’s Presseecke wird sich um die Give-Box kümmern, „und Frau Strohmaier wohnt auch um die Ecke“, merkte Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier bei der offiziellen Einweihung an. Ein Graffiti von Kindern von der Grund- und Werkrealschule Gablenberg soll dazu beitragen, dass Vandalismus ausbleibt.

weiterlesen Give-Box am Gablenberger Eck

Dreiste Diebstähle und Vandalismus

Auch die VfB-Giraffe ist verschwunden.     Fotos: aia

Auch die VfB-Giraffe ist verschwunden. Fotos: aia

Noch eine Giraffe geklaut

Nach der „Gold-Giraffe“ der Kosmetik-Ecke ist im Dezember auch noch die „VfB-Giraffe“ am Gablenberger Eck gestohlen worden. Karin und Rainer Schünemann von Karin’s Presseecke, die das rot-weiß gemusterten Tier finanziert haben, mussten am frühen Samstagmorgen feststellen, dass es trotz zusätzlicher Verankerung herausgerissen und mitgenommen worden war. Für diese wie für die zuvor gestohlene Giraffe hat der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg eine Belohnung ausgesetzt: Wer mit Hinweisen zu ihrem Wiederauffinden beiträgt, bekommt 200 Euro.
Immer wieder werden zudem Giraffen gewaltsam aus der Verankerung gerissen und dabei beschädigt, zumal sie nun verstärkt gesichert sind. Das ist nicht nur aus Sicht der Gewerbetreibenden, die die Skulpturen gekauft und ihre Bemalung gesponsert haben, traurig. Auch für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler und die Kinder, die an der Aktion mitgewirkt und viel Zeit investiert haben, ist das sehr bitter.
Die Initiatoren der Aktion hoffen, dass die Figuren nun in Ruhe gelassen werden. Bei jedem Vorfall erstattet der HGV Anzeige, die Täter müssen mit einem Verfahren rechnen. Hinweise nimmt die Polizei im Revier 5 in der Ostendstraße unter der Rufnummer 8990-3500 entgegen.
Nach wie vor bekommt der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg viel Zuspruch und Zuschriften, in denen die tolle Aktion zur Verschönerung der Gablenberger Hauptstraße gelobt wird.      aia

Tipps von lokale Geschäften und Dienstleistern

Nicht nur für Last-Minute-Käufer

Patricia Wenzel hat verschiedene Modelle der ausklappbaren „Taschenhaken“ für überall.

Patricia Wenzel hat verschiedene Modelle der ausklappbaren „Taschenhaken“ für überall.

Gehören Sie zu den Menschen, die das ganze Jahr lang Geschenkideen sammeln, spätestens zwei Monate vor Weihnachten einkaufen und mittlerweile schon alles hübsch verpackt haben? Dann Gratulation! Sie ersparen sich Vorweihnachtsstress und brauchen unsere Geschenktipps nicht – außer, Sie möchten sich schon ein paar Anregungen für andere Anlässe holen. Viele andere sind allerdings noch ganz dringend auf der Suche nach pfiffigen Ideen. Vielleicht können wir dem einen oder anderen zu Inspiration verhelfen mit unseren Tipps, die wir bei Einzelhändlern im Osten gesammelt haben. All diese Dinge – und noch viel mehr – bekommen Sie im Stuttgarter Osten.

Weihnachtsbäume aus der Region
Ob als Gutschein für Freunde oder fürs eigene Wohnzimmer: Die Weihnachtsbäume der Gärtnerei Locher kann man mit gutem Gewissen kaufen, allesamt stammen sie aus unserer Region, genauer vom Schurwald. Vom 17. bis 24. Dezember sind die Bäume bei der Gärtnerei Locher auf der Uhlandshöhe zu haben. „Sie können sich in aller Ruhe bei einem heißen Getränk ihren Lieblingsbaum aussuchen“, empfiehlt  Gärtnermeister Rainer Locher. Als Bonbon bietet er einen Lieferservice nach Hause an.

Sauber aufgehängt
Damit ist die Handtasche immer aufgeräumt: Patricia Wenzel von Schreibwaren Wenzel empfiehlt ihre kleinen, edel wirkenden Taschenaufhänger in verschiedenen Designs. Allen gemeinsam ist, dass sie zusammengeklappt kaum Platz in der Handtasche brauchen, aber an Ort und Stelle ausgeklappt zum perfekten Haken für dieselbe werden. Mit einem Preis von knapp sechs Euro eignen sich die Taschenhalter auch als kleines Mitbringsel für viele Gelegenheiten.

Diese Kerzen rußen nicht und sind völlig risikofrei

Diese Kerzen rußen nicht und sind völlig risikofrei

640 Seiten Deutschland
Die Ostend-Buchhandlung empfiehlt ein dickes Werk „für Menschen, die sich als Deutsche fühlen und besser verstehen möchten, warum“. Autor NeilMacGregor, bisher Direktor des Britischen Museums, seit Oktober Gründungsintendant des Humboldt-Forums in Berlin, macht sich auf den Weg in die Geschichte der letzten 500 Jahre, um herauszufinden, was die deutsche Nation sei. Mit Hilfe von vielen Bildern und den dargestellten Objekten, die er geradezu zum Sprechen bringt, führt er zu mancherlei überraschenden Einsichten, intelligent und unterhaltsam: Neil MacGregor, Deutschland. Erinnerungen einer Nation. 39,95 Euro.

Geschenke, die es nur einmal gibt
Fotogeschenke sind zeitlos und immer wieder überraschend. Im digital copy studio in der Hausmannstraße kann man persönliche Motive auf Tassen, Puzzles, Tischsets und mehr drucken lassen. Sehr schön und hochwertig wirken auch Leinwanddrucke, die auf Keilrahmen aufgezogen werden.

weiterlesen Tipps von lokale Geschäften und Dienstleistern

HGVs schmücken weihnachtlich

Weihnachtsdeko in Gablenberg

Weihnachtsdeko in Gablenberg

Alle Bäume aus der Region

Die vorweihnachtliche Stimmung hat dieses Jahr lange auf sich warten lassen. Die Handels- und Gewerbevereine Stuttgart-Ost und Gablenberg haben versucht, mit ihrer Weihnachtsdeko ein bisschen nachzuhelfen. Denn so viel ist sicher: Weihnachten naht.

Vor dem ersten Advent haben die Gablenberger Geschäftsleute die grünen Girlanden mit den roten Glocken und Schleifen aufgehängt, ebenso wie die Nikolausfahnen ausgehängt wurden. Auch ein großer Weihnachtsbaum hat seinen Platz vor dem Alten Schulhaus eingenommen: eine wunderschöne Weißtanne, die Familie Kromer aus der Neue Straße zur Verfügung stellte. Ihr war das Nadelgewächs im Vorgarten zu groß geworden, und so wurde es von HGV-Mitgliedern gefällt, an seinen jetzigen Platz gebracht und dort verankert. Der Handels- und Gewerbeverein dankt herzlich für den dieses Mal besonders schönen Baum.
Auch in Ostheim und am Stöckach schmückt Weihnachtsbeleuchtung die Straßen. Elektriker Sebastiano Barresi und weitere HGV-Mitglieder waren mit dem Steiger im Einsatz, um sie anzubringen. Gleichzeitig haben sie die beiden Weihnachtsbäume am Stöckach und am Ostendplatz – vor der Ostend-Apotheke – aufgestellt und geschmückt. Für den Baum am Ostendplatz wurde eine bleibende Hülse in den dort vorhandenen Schacht integriert. „Damit kann man ihn besser verkeilen, er steht jetzt wirklich wind- und sturmfest“, erklärt der HGV-Vorsitzende Stuttgart-Ost, Thomas Rudolph. Die Bäume selbst lieferte die Gärtnerei Locher, die sie aus der Region bezieht: gewachsen auf dem Schurwald.     aia

Nachlass der verstorbenen Renate Kärcher

Karin Kickelhayn mit einem Aquarell und einer Kohlezeichnung von Renate Kärcher.     Foto: aia

Karin Kickelhayn mit einem Aquarell und einer Kohlezeichnung von Renate Kärcher. Foto: aia

Aquarelle aus Gablenberg

Die Gablenberger Künstlerin Renate Kärcher, im September vor zwei Jahren im Alter von über 90 Jahren verstorben, hat zahlreiche Aquarelle und Kohlezeichnungen hinterlassen. Ein großer Teil davon ist im Besitz von Karin Kickelhayn, die kurz vor dem Tod der Künstlerin noch eine Ausstellung mit ihr zusammen konzipierte und dann auch in ihrer „Galerie auf Zeit“ zeigte. Renate Kärcher lebte in der Nonnenwaldstraße und engagierte sich in der Herz-Jesu-Gemeinde, wo sie unter anderem im Kirchenchor sang. Sie selbst dachte vor ihrem Tod daran, ihre Bilder zu verkaufen und den Erlös einem sozialen Zweck zuzuführen. Das möchte Karin Kickelhayn nun in die Hand nehmen. Die Aquarelle zeigen Landschaften, Porträts und Tierbilder. Auf manchen ist der Einfluss des Impressionismus zu sehen, viele zeichnen sich durch den gekonnten Einsatz von Farbe aus, mit dem die Künstlerin eine starke emotionale Wirkung erzielte. „Das sind einmalige, persönliche, besondere Weihnachtsgeschenke“, sagt Kunstkennerin Kickelhayn: „traditionell, hübsch, alter Stil, sehr ansprechend, Landschaften, Pferde, Menschen“. Sie bietet die kleinen Werke gerahmt ab 49 Euro an, größere bis hin zu 230 Euro. Anschauen kann man sie bei Karin Kickelhayn im 3.OG der Gablenberger Hauptstraße 25A nach Verabredung oder zu den unten genannten Zeiten. Sie ist unter der Telefonnummer 46 40 07 oder per Mail unter kickelhaynsanitaer@t-online.de zu erreichen. Offene „Besichtigungszeiten“ sind:
- jeweils am Freitag 4., 11. und 18. Dezember von 9 bis 18 Uhr
- jeweils am Samstag, 5., 12. und 19. Dezember von 9 bis 18 Uhr
und am Heiligabend, 24. Dezember von 9 bis 12 Uhr.

Ausstellung über Werbetiere eröffnet

Überall zu sehen und doch fast unsichtbar

Man hätte fast meinen können, da wolle einem jemand einen Bären aufbinden, sagte die Stuttgarter Kulturamtsleiterin Birgit Schneider-Bönninger in ihrem Grußwort bei der Vernissage zur neuen MUSE-O-Ausstellung. Schließlich klingt deren Titel „Lurchi, Fritzle und die lila Kuh – Zoologie der Werbetiere“ nicht so richtig seriös. Und doch sei die Ausstellung ein schönes Beispiel für zeitgemäße kulturelle Bildung, zumal sie sehr schön gestaltet und designt sei. „Ich finde sie richtig toll“, sagte die Leiterin des Kulturamtes, der es wie vielen anderen Besuchern erging: Sie erkannte viele der ausgestellten Werbefiguren und erlebte beim Lesen der kurzen Erklärungen dazu manchen Aha-Effekt. Während Kühe als Werbetiere für Milchprodukte (die dänische Karoline), für Schokolade (Milka) oder auch für Gartendünger noch nachvollziehbar sind, muss man schon wissen, wo die Firma Bärenmarke ihren Stammsitz hat, um ihr Maskottchen – den Bären – zuordnen zu können: Er ist das Wappentier der Stadt Bern. Das Kamel der Camel-Zigaretten soll unterstreichen, dass sich orientalischer Tabak in den Zigaretten befindet, währen der Schwan auf den Stabilo-Stiften sich schlicht und einfach vom Name „Schwanhäußer“ des Firmengründers ableitet.

weiterlesen Ausstellung über Werbetiere eröffnet

Im Finale bei „Deutschlands bester Bäcker“

König der Bio-Bäcker: Königsbäck

König der Bio-Bäcker: Königsbäck

König der Bio-Bäcker

Wird der Königsbäck aus der Gablenberger Hauptstraße zu Deutschlands bestem Bäcker gekürt? Viele Fans der Bio-Bäckerei und das bundesweite Fernsehpublikum haben mitgefiebert. Das Stuttgarter Team arbeitete sich in der ZDF-Sendung „Deutschlands bester Bäcker“ mit Johann Lafer Schritt für Schritt nach vorne und zog beim Halbfinale am 20. November souverän in die Endrunde ein. An diesem Tag mussten ein „Baguette africaine“ und eine aufwendige Kiba-Torte nachgebacken werden – ohne Rezept und unter Zeitdruck. Die Stuttgarter beeindruckten die Jury damit, dass sie mit einer Ausnahme sämtliche Zutaten herausgeschmeckt und zu einem herausragenden Baguette mit dünner Kruste verarbeitet hatten. Ihre Torte lag zwar optisch nicht vorne, kam aber geschmacklich sehr gut an. Und so zogen die Gablenberger souverän ins Finale ein, bei dem sechs Bäckereien gegeneinander antraten.

weiterlesen Im Finale bei „Deutschlands bester Bäcker“

Die neuen Bewohner der Gablenberger Hauptstraße

Der Handels-  und Gewerbeverein hat eine Belohnung ausgesetzt.

Der Handels- und Gewerbeverein hat eine Belohnung ausgesetzt.

Giraffen gestohlen

Die Giraffen in der Gablenberger Hauptstraße sorgen für Furore – weil sie schön und auffallend sind, aber auch aus weniger erfreulichen Gründen. Direkt nach der Enthüllung der bemalten Skulpturen Ende Oktober wurde eine davon gestohlen, weitere sind aus ihrer Verankerung gerissen und beschädigt worden. Gleichzeitig gehen bei uns in der Redaktion und beim Handels- und Gewerbeverein Gablenberg begeisterte Kommentare zu den Giraffen ein, die offenbar vielen Menschen Freude machen.

weiterlesen Die neuen Bewohner der Gablenberger Hauptstraße

Feinkost Cerez hat wiedereröffnet

Feinkost Cerez  hat wiedereröffnet

Feinkost Cerez hat wiedereröffnet

Frühstück auf Orientalisch

Warum nicht mal orientalisch frühstücken? Feinkost Cerez in der Gablenberger Hauptstraße bietet von Montag bis Samstag von 8 bis 12 Uhr vier Varianten des ungewöhnlichen Frühstücks an: arabisches Fladenbrot, mal kombiniert mit Rosenmarmelade, Datteln, Sesampaste und Traubensirup, mal pikant mit Schafskäse, Oliven und Rinderpastete. Oder als Vitaminbombe mit frisch gepresstem Orangensaft, Fruchtsalat und Granatapfel. Dieses neue Frühstück löst das bisherige, eher klassisch-europäische Frühstück ab. „Das bekommt man doch öfter mal“, sagt Chefin Nese Noyan, „wir wollten einfach was anderes anbieten“. Schon seit der Eröffnung des Geschäftes, zunächst zwei Häuser weiter in der Gablenberger Hauptstraße 24A und seit Oktober in der Hausnummer 21, passt sie ihr Angebot immer wieder an die Wünsche der Gäste und Kunden an. Der Mittagstisch bietet weiterhin wechselnde ungewöhnliche Salate mit viel Gemüse und Gewürzen aus dem Nahen Osten wie gegrillten Auberginensalat, Kichererbsensalat, Kuskus- oder Linsensalat. Vermehrt sind auch vegane und vegetarische Gerichte dabei, „weil wir gemerkt haben, dass die Nachfrage doch sehr hoch ist und das Angebot noch recht beschränkt“, sagt Nese Noyan. So gibt es auch bei den gefüllten Teigtaschen nun eine vegane Variante.

weiterlesen Feinkost Cerez hat wiedereröffnet