Martinimarkt fiel auf einen goldenen Herbsttag

Ausprobieren erlaubt

Endlich einmal gutes Wetter beim Martinimarkt! An einem goldenen Novembertag konnten die Besucher in Gablenberg und Stuttgart-Ost nicht nur die letzten Sonnenstrahlen, sondern auch belebte Straßen mit vielen Angeboten genießen. An den Marktständen in Gablenberg lockten selbstgemachte Köstlichkeiten und individuelle Handarbeiten, der französische Markt hatte jede Menge Spezialitäten aus dem Nachbarland zu bieten und beim Flohmarkt in Ostheim wurde gestöbert und gefeilscht. Auch in den Geschäften war reger Betrieb.

Und VfB-Maskottchen Fritzle schaute trotz der Niederlage seines Vereins am Vortag ebenfalls vorbei. Viel Spaß hatten Kinder und Erwachsene an den gebotenen Aktionen. Während die Kleinen bei der Mobilen Jugendarbeit mit Holzspielzeugen ihre Geschicklichkeit testeten, auf den Ponys vom Ponyhof Müller oder auf einem der Karussells ihre Runden drehten, wagten sich die Erwachsenen auf den Segway-Parcours im Schulhof.

VfB-Maskottchen Fritzle – hier zu Besuch bei Karin’s Presseecke – lockte viele Kinder an.

VfB-Maskottchen Fritzle – hier zu Besuch bei Karin’s Presseecke – lockte viele Kinder an.

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Schönes und Praktisches unterm Weihnachtsbaum

Mit diesem Kissen, zu bekommen bei Metzler Schönes Wohnen, finden Stuttgarter immer wieder in die Heimat zurück.

Mit diesem Kissen, zu bekommen bei Metzler Schönes Wohnen, finden Stuttgarter immer wieder in die Heimat zurück.

Geschenke für jeden Geldbeutel

Schenken macht Freude, aber manchmal ist es auch eine Herausforderung. Die meisten Menschen in Deutschland haben alles, was sie brauchen – womit soll man sie da noch beglücken oder gar überraschen? Wie jedes Jahr in unserer Dezember-Ausgabe haben wir uns aufgemacht, um bei den Mitgliedern der Handels- und Gewerbevereine Stuttgart-Ost und Gablenberg Ideen zu sammeln.

Bei Michael Harnisch vom Sammler Eck Harnisch in der Gablenberger Hauptstraße ist der „Renner“ in diesem Jahr eindeutig feststellbar, nämlich echt böhmischer Granatschmuck aus der Zeit um 1900 – in vergoldetem Silber oder in Gold. Das Preisniveau ist ab 49 Euro sozusagen frei wählbar. Ebenfalls sehr gefragt: Perlenschmuck in allen Variationen, ob Ring, Nadel, Brosche, Anhänger, Collier oder klassische Perlenkette. Der Fachmann hilft gerne und berät zu Farbe, Lüster (Glanz), Größe und Herkunft.

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Weihnachtliche Stimmung

Lichterglanz und Glocken

Es weihnachtet schon im Stuttgarter Osten, dafür sorgen die beiden Handels- und Gewerbevereine. Zum ersten Advent haben die Geschäfte in Gablenberg mit Girlanden, Lebkuchen und Glocken ihre Fassaden dekoriert. Gleichzeitig hat der HGV Gablenberg wie jedes Jahr vor dem Alten Schulhaus einen Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Nach einem Aufruf in „Ihr Stadtteil aktuell“ gingen viele Angebote von Bürgern ein, die einen Nadelbaum aus ihrem Garten zur Verfügung stellen wollten. Allen, die dieses Jahr nicht zum Zuge gekommen sind, rät der HGV-Vorsitzende Peter Metzler zum erneuten Versuch in einem Jahr – denn das nächste Weihnachten kommt bestimmt. Der Glockenschmuck am Baum und den Girlanden  weist übrigens auch auf die aktuelle Ausstellung im MUSE-O hin, die sich um Glocken im Stuttgarter Osten dreht.
Am ersten Dezember standen auch die Weihnachtsbäume an Stöckach- und Ostendplatz. Sie wurden vom HGV Stuttgart-Ost aufgestellt, den hübschen Baumschmuck hat Sonja Wieland im Stadtteil- und Familienzentrum mit Kindern gebastelt. Sie hoffen sehr, dass pfleglich mit ihren Werken umgegangen wird. Auch die Lichterketten über die Ostendstraße sorgen für adventliche Stimmung.

Zwei Bäume müssen gefällt werden

Zwei der drei Bäume bei der BW-Bank werden gefällt.     Foto: aia

Zwei der drei Bäume bei der BW-Bank werden gefällt. Foto: aia

Robinien sind nicht standsicher

In der Gablenberger Hauptstraße im Bereich der BW-Bank müssen zwei Bäume gefällt werden. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Hintergrund sind Stammschäden, die die Standsicherheit der Robinien gefährden. Die Stadtverwaltung möchte an der gleichen Stelle als Ersatz neue Bäume pflanzen.
Angesichts der Neugestaltung der Gablenberger Hauptstraße, die im Zuge des Sanierungsgebiets vorgesehen ist, kann man sich allerdings fragen: Wäre es nicht sinnvoller abzuwarten, was an dieser Stelle überhaupt passieren soll?

Will man trotzdem eine Ersatzpflanzung vornehmen, zumal die Sanierung dauern kann, „müsste man sich auf jeden Fall vorher über die Blumenbeete unterhalten“, sagt der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg, Peter Metzler. Dessen Mitglieder sind mit der Gestaltung an dieser Stelle nicht glücklich. Meistens bieten die Beete kein besonders schönes Bild; zudem erschweren sie den Zugang von den Parkplätzen auf der Straße aus. Besser fände der HGV eine ebenerdige Gestaltung mit wasserdurchlässigem Belag, ähnlich wie im Bereich Aldi. aia

Reparaturkurs am Samstag

Winterfest radeln

Auf den Touren der Ü50-Radler der Gablenberger Radwerkstatt kam immer wieder der Wunsch auf, mehr von der Technik des Fahrrades zu verstehen und einfache Reparaturen selber ausführen zu können. Deswegen plant die Werkstatt im Rahmen ihres Projektes „Radeln Ü50“ in den Monaten Dezember und Januar einen Fahrradreparaturkurs als Hilfe zur Selbsthilfe. An fünf Terminen wird ein Überblick über folgende Themen gegeben: Reifen und Schläuche, Bremsen, Antrieb, Pflege und Ergonomie. Danach dürften Radfahrer wie Räder winterfest sein.
Man trifft sich jeweils samstags von 13 bis 15 Uhr in der Gablenberger Radwerkstatt, Gablenberger Hauptstraße 130.

Termine: 13. und 20. Dezember, 9., 16. und 23. Januar.

Da die Anzahl der Teilnehmer/innen begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter gablenberger-radwerkstatt@web.de oder unter Telefon 0178 4709008.

Lebensgeschichten, spannend erzählt

Gunter Haug

Gunter Haug

Text & Extra im MUSE-O

Gunter Haug ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller des Landes. Auf der Lesetournee mit seinem neuen Buch „Die Töchter des Herrn Wiederkehr“ macht er am Freitag, 5. Dezember im Gablenberger MUSE-O Station.

Der 1955 in Bad Cannstatt geborene Haug war Zeitungs-, Radio- und Fernsehjournalist, ehe er ins Leben als freier Schriftsteller überwechselte; er lebt und arbeitet heute in Schwaigern. Sein bevorzugtes Genre ist der historische Roman. Die an der eigenen Familiengeschichte orientierten Werke „Niemands Tochter“ und „Niemands Mutter“ wurden zu wahren Bestsellern und erlebten Dutzende Auflagen. Auch seine erzählenden Arbeiten über Bosch, Daimler und Zeppelin fanden zahlreiche Leserinnen und Leser.

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Glocken tönen im MUSE-O

Foto museo-glocken: Auch die Glocken der Lukaskirche mussten 1917 zum Einschmelzen abgegeben werden.

Foto museo-glocken: Auch die Glocken der Lukaskirche mussten 1917 zum Einschmelzen abgegeben werden.

Neue Ausstellung eröffnet

Jetzt läuten die Glocken im MUSE-O, und das darf man wörtlich nehmen: Denn die neue Ausstellung, die mit der Vernissage am 29. November begonnen hat, hat auch den Ohren einiges zu bieten. MUSE-O-Techniker Michael Kunert hat mit Richtmikrofonen das Geläute aufgenommen, einige historische Klänge stellte der SWR zur Verfügung. Mit Audioguides können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung nun an den jeweiligen Stationen vom Klang der Glocken einhüllen lassen.
Die Ausstellung, konzipiert und zusammengestellt von Elmar Blessing, zeigt auf ihren zwei Dutzend Text-Bild-Tafeln die Glocken des Stuttgarter Ostens von Berg bis hinauf zum Frauenkopf, und erzählt ihre oft bewegten Geschichten. Eigentlich sollte auch eine Originalglocke – die vom Türmchen des Waldheims Frauenkopf – die Ausstellung schmücken. Der Aufwand fürs Abnehmen und den Transport sprengte aber den Rahmen. Die Ausmaße der Glocken werden nun an rund ausgesägter Glockenmodelle veranschaulicht.

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Neueröffnung in Gablenberg: Basti`s Getränke-Eckle

Sebastian Kühne – hinter sich das Weinregal, vor sich „kultige“ Ostprodukte. Foto: aia

Sebastian Kühne – hinter sich das Weinregal, vor sich „kultige“ Ostprodukte. Foto: aia

Vom Saft bis zum sächsischen Kultgetränk

Der Name spricht für sich: „Basti’s Getränke-Eckle“ hat als kleiner, familiärer Getränkemarkt mit Vollsortiment in der Gablenberger Hauptstraße 26 neu eröffnet. Inhaber Sebastian Kühne setzt auf eine wohlüberlegte, pfiffige Auswahl, die großen und kleinen Kunden Freude macht. Gekrönt wird sie durch einige „Juwelen“ aus Deutschlands Osten, die nicht nur dort Kultcharakter haben. „Bei den Spirituosen haben wir einen Radeberger Kräuterlikör, den man hier sonst nirgends kriegt“, sagt Kühne stolz. Aber auch Pfefferminz- und Kirschlikör von Goldene Aue haben einen echten Geschmacksvorsprung vor ähnlichen Produkten und dürften in Süddeutschland kaum zu finden sein. Bei den Bieren ist Sachsen ebenfalls vertreten, nicht nur durchs allseits bekannte Radeberger, sondern auch durch Freiberger oder Dresdner Feldschlößchen. Natürlich fehlen auch die Stuttgarter Biere nicht, ebenso wenig wie das Gruibinger von der Alb oder das badische Rothaus, ergänzt durch bayrische Braukunst wie Tegernseer und Augustiner. Beim Sekt reicht die Spanne von Rilling über Freixenet bis zum Champagner, im Weinregal finden sich neben Italienern, Franzosen und Österreichern edle Tropfen vom Collegium Wirtemberg ebenso wie Weine aus der Remstalkelterei und aus Baden. „80 Prozent des Angebots gibt es im Supermarkt nicht“, versichert der Chef, der lange Erfahrung im Getränkehandel mitbringt.

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Weitere Spende aus dem Gewinnspartopf

Scheckübergabe im Weinberg

Gebhard Nanz und Margarethe Strauß vom Wein- und Obstbauverein nehmen den Scheck von den Volksbank-Kundenberaterinnen Marinela Domislic, Stephanie Ali, Gudrun Walter und von Azubi Alma Ukshini entgegen (von links). Foto: aia

Scheckübergabe im Weinberg

Geld zu überbringen macht immer Freude. Die Scheckübergabe im Weinberg des Wein- und Obstbauvereins Gablenberg (WOVG) war für die Mitarbeiterinnen der Gablenberger Volksbank-Filiale aber ein besonderes Vergnügen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, mit Blick auf herbstliche Weinreben, konnten sie den Betrag von 500 Euro symbolisch aushändigen. Es war schon zum wiederholten Mal, dass der Wein- und Obstbauverein aus dem Gewinnspar-Topf der Volksbank bedacht wurde. Brauchen kann er das Geld allemal: Nach dem Erneuern der Zufahrt und dem Einbau eines neuen Tores steht nun der Innenausbau des Vereinshauses an. In der Vergangenheit haben die Mitglieder immer wieder die gespendete Summe durch ihre Eigenleistungen vervielfacht – das wird dieses Mal nicht anders sein.

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Sanierungsgebiet Gablenberg

Sanierungsgebiet Gablenberg

Sanierungsgebiet Gablenberg

Stadtteilmanager kommt später

Beim Sanierungsgebiet Gablenberg ist langer Atem gefragt: Das wurde den Mitgliedern der Begleitgruppe bei ihrem zweiten Treffen klar. Vor allem bei der von allen herbeigesehnten Umgestaltung der Gablenberger Hauptstraße muss man wohl eher in Jahrzehnten als in Jahren denken. Der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Gablenberg, Peter Metzler, hofft sehr, dass dieser Prozess nicht noch dadurch verlängert wird, dass längst untersuchte Dinge noch einmal von vorne durchgekaut werden. So liegt eine Untersuchung aus den 80er-Jahren vor, in der schon heute wieder aktuelle Visionen für den Straßenraum auftauchen. Allerdings zeigte sich damals, wie eingeschränkt die Möglichkeiten, zum Beispiel für Baumpflanzungen, aufgrund der Leitungen im Untergrund sind. Hier sollte man keine falschen Hoffnungen wecken, sondern auf die erhobenen Fakten aufbauen, findet Metzler. Wichtig wäre ihm als HGV-Vorsitzendem zudem, dass möglichst frühzeitig Parkplätze in Tiefgaragen geschaffen werden: Darin sieht er einen zentralen Punkt, um Handel und Gewerbe zu fördern, was eines der erklärten Ziele des Sanierungsgebietes ist.

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